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Räder rund um den Bahnhof müssen temporär entfernt werden

Die Deutsche Bahn will die Radabstellflächen am Hauptbahnhof durch sog. „Doppelstockparker“ erweitern. Daher müssen rechts und links neben dem Hauptgebäude für einige Wochen alle Räder geräumt werden. Am Mittwoch, 7. Oktober ist die Fläche am „Gleis 13“ Ziel der Aktivitäten, eine Woche später – ab Mittwoch, 14. Oktober folgt dann die südöstliche Fläche neben der Alicenbrücke. Die Räder wurden bereits durch Banderolen und Hinweise bestückt. Geschieht eine Abholung nicht rechtzeitig, wird die Stadtverwaltung Mainz die übrigen Räder entnehmen (müssen). Hinweise mit temporären Ausweichplätzen werden gestellt. Die Flächen am Hauptbahnhof West sind hiervon nicht betroffen. Daher sind alle Radbesitzer, welche ihr Zweirad in diesen Bereichen abstellen, freundlich gebeten, ihre Räder zu entfernen und an anderweitig zulässigen Stellen zu platzieren.

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Bistum Mainz trennt sich von 5 Schulen und 3 Tagungshäusern

Mit Plänen zur Neustrukturierung des Bildungs- und Tagungsbereiches reagiert das Bistum Mainz auf die Umbruchsituation der Katholischen Kirche in Deutschland und die eigenen sinkenden finanziellen Möglichkeiten. Insgesamt 5 der 18 katholischen Schulen in Trägerschaft des Bistums Mainz werden nicht fortgeführt sowie drei Tagungshäuser geschlossen. Nach neuen Trägern der Schulen wird gesucht. Bischof Kohlgraf: „Es sind schmerzhafte Einschnitte, die wir auf verschiedenen Ebenen des Bistums vornehmen müssen. Dieser Abschied von bisher Gewohntem und Selbstverständlichem wird schwer werden. Aber gleichzeitig gehen wir mit dieser Neustrukturierung einen Weg, der unvermeidlich ist.“ (mehr …)

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Bordelle in RLP werden wieder geöffnet

Der Ministerrat hat in seiner gestrigen Sitzung eine Änderungsverordnung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, die den Betrieb von Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes betrifft. Diese sind künftig unter Einhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig, soweit an den angebotenen sexuellen Dienstleistungen nicht mehr als zwei Personen beteiligt sind. Räumlichkeiten in Prostitutionsstätten, in denen sich in der Regel mehr als zwei Personen aufhalten und die zum gleichzeitigen Aufenthalt von mehr als zwei Personen vorgesehen sind oder der Anbahnung sexueller Dienstleistungen dienen, sind geschlossen zu halten. Es besteht die Pflicht einer vorherigen telefonischen oder digitalen Terminvereinbarung. Das Hygienekonzept für sexuelle Dienstleistungen, das auf der Internetseite der Landesregierung veröffentlicht ist, ist zu berücksichtigen und einzuhalten. Des Weiteren haben die Betreibenden ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der für die Erlaubniserteilung zum Betreiben eines Prostitutionsgewerbes zuständigen Behörde vorzulegen. Die entsprechende Änderungsverordnung wird im Laufe des heutigen Tages verkündet und tritt zum 1. Oktober in Kraft. Auch in anderen Bundesländern ist bereits wieder geöffnet, u.a. Nordrhein-Westfalen, Berlin, etc.

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Strauss-Operette „Die Fledermaus“ feiert am 3. Oktober Premiere im Staatstheater

Rache, Champagner und Walzertaumel – diese Zutaten bilden nicht nur ein explosives Gemisch, sondern auch die Grundlage für die wohl berühmteste Operette der Welt. Rosalinde und Gabriel von Eisenstein führen ein geordnetes Leben, bis auf den einen oder anderen Ausbruch, den sich beide ab und an genehmigen. Nun aber hat Eisenstein mit seinen Ausschweifungen den Bogen überspannt und steht kurz davor, eine Gefängnisstrafe antreten zu müssen.
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Live-Thriller-Hörspiel „Narrenfreiheit“ am 2. Oktober im Frankfurter Hof

Es brennt in der Wagenhalle des MFV, dem Mainzer Fastnachtsverein. Davor liegt der legendäre Wagenbauer Dietmar Wiesner. Erschossen. Mitten ins Herz. Ein Mord, der als Abschreckung dienen soll, sich nicht weiter mit alten Geschäften auseinander zu setzen. Ein Live-Thriller-Hörspiel von Sebastian W. Wagner, begleitet von symphonischer Orchestermusik und Gesang. Beginn 20 Uhr.

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Rheinland-Pfalz führt „Corona-Ampel“ und Aktionsplan ein

Ab jetzt wird ständig flexibel hin und her ge-lockdowned. Denn RLP führt eine Corona-Ampel ein. Der Stufenplan  „Zukunftsperspektive RLP“ sieht regionale 7-Tage-Inzidenz-Stufen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte (>20 Fälle / 100.000 Einwohner (gelb); >35 Fälle / 100.000 Einwohner (orange); >50 Fälle / 100.000 Einwohner (rot)) vor. Private Feiern können je nachdem auf bis zu 50 Personen oder weniger begrenzt werden. MP Dreyer: „Ich bin für einen Katalog von Schutzmaßnahmen, der jeweils auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis ist. In der konkreten Umsetzung brauchen wir eine dezentrale Anwendung für die Städte und Landkreise, um Corona effektiv einzudämmen und landesweite zusätzliche Einschränkungen zu verhindern. Wenn in München die Infektionszahlen durch die Decke gehen, brauchen wir in Mainz, Koblenz oder Ludwigshafen keine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. Genauso kann es unterschiedliche Maßnahmen für städtische und ländliche Regionen geben. Das Virus macht zwar nicht halt an Landesgrenzen, aber es macht einen Unterschied, ob ich in einer Region mit hohen oder niedrigen Infektionszahlen lebe und ob tendenziell viele Menschen zusammenkommen oder nicht. Es soll verhindert werden, dass es bei regionalen Infektionsherden zu Einschränkungen im ganzen Land kommt.“ Auch getestet wird noch mehr. So sollen zusätzlich zu den bisherigen Labortests in geeigneten Fällen vermehrt Schnelltests eingesetzt werden.
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FILMZ – Festival des deutschen Kinos vom 5. bis 14. November in Mainz

Mit seiner 19. Ausgabe bringt das FILMZ – Festival des deutschen Kinos vom 5. bis 14. November erneut spannende Produktionen und Filmgäste der deutschsprachigen Filmlandschaft nach Mainz. FILMZ ist ein Publikumsfestival, weshalb die Gewinnerfilme nicht von einer Jury, sondern von den Zuschauern gekürt werden. Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 5. November um 20 Uhr im Capitol mit UND MORGEN DIE GANZE WELT von Julia von Heinz mit Mala Emde in der Hauptrolle. Wegen Corona wird FILMZ 2020 nicht nur seine Spielstätten Capitol, Palatin und CinéMayence nutzen, sondern auch eine große Auswahl der Filme on demand auf alleskino präsentieren.

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Statement der Demokratie: Das Rathaus zwischen Denkmalpflege und Erneuerung

Die Initiative „Die Betonisten“ setzt sich für Mainzer Nachkriegsarchitektur ein

„Wir drücken die Daumen, Baby“ – mit diesem Slogan betitelten die „Betonisten“ kürzlich eine ihrer Instagram-Storys. Die bezog sich auf die aktuelle Sanierung des Rathauses. Zu sehen waren Aufnahmen des Gebäudes, dessen markante Silhouette in den wolkenlosen Himmel sticht. Das Grau der Fassade bildete dabei mit dem Blau des Firmaments einen einzigartigen Kontrast. Als „wichtigstes Bauwerk in Mainz des 20. Jahrhunderts“, bezeichnet es Maximilian Kürten – einer der „Betonisten“. Die Mainzer Initiative setzt sich seit 2018 für den Erhalt von Nachkriegsarchitektur in der Stadt ein. Die Gruppe aus Architekten, Designern und Kunsthistorikern gründete sich, als die Diskussion um die Rathaussanierung vor zwei Jahren an Fahrt aufnahm.

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Gemeinsam für Kultur- & Clubszene – am Wochenende im KUZ

Unter dem Titel „Feierabend. Supporte deinen Club!“ haben sich Alexander the Great, Caveau, Dorett Bar, Kulturclub schon schön und Gutleut / Altes Postlager zusammengeschlossen, um zum Soli-Wochenende einzuladen. Es gibt ein buntes Programm, u.a. mit einer Zaubershow, einem DJ-Set von Tim Eder und einer Lesung des Ventil Verlags.
Wir verlosen 2 Tickets unter losi@sensor-magazin.de, Betreff: Feierabend.
Zum Programm:
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Ausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie – Die Mainzer Republik“ ab 1. Oktober

Die Mainzer Republik 1792/93 war einer der ersten Demokratieversuche auf deutschem Boden. Die kurze Dauer und die Widersprüchlichkeit der Ereignisse sollten keinesfalls über die große Bedeutung dieser Episode für die deutsche und europäische Demokratiegeschichte täuschen. Am Donnerstag, den 1. Oktober um 18.30 Uhr beginnt die Ausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie – Die Mainzer Republik“ im Philosophicum der Uni Mainz. (mehr …)

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Der FSV Mainz 05 trennt sich von Cheftrainer Achim Beierlorzer

Mainz 05 hat sich von Trainer Achim Beierlorzer getrennt. Zu diesem Entschluss kamen die Verantwortlichen nach zwei mehrstündigen Sitzungen am Sonntag. Der Fußball-Bundesligist verkündete die Trennung von dem 52-Jährigen, dessen Vertrag noch bis Sommer 2022 läuft, am Montagmittag. Als Übergangslösung soll „bis auf Weiteres“, so der Verein, der bisherige Co-Trainer Jan-Moritz Lichte übernehmen. (mehr …)

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Corona: Raumnot bei Musikvereinigungen und Chören

Die sog. Corona-Pandemie hat den Bereich der Amateur- bzw. Laienmusik hart getroffen. Aufgrund des potenziell erhöhten Aerosolausstoßes beim Musizieren mit Blasinstrumenten sowie beim Singen waren Chöre und Musikvereine lange darauf angewiesen ihre Proben im Freien durchzuführen. Aufgrund der aktuellen 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes und dem zugehörigen Hygienekonzept für den Musikbereich ist das gemeinsame Musizieren im Innenraum wieder möglich, allerdings mit entsprechenden Abstands- und Lüftungsregelungen. Viele Musikvereine und Chöre können allerdings die geforderten Abstände in ihren eigenen Proberäumen nicht einhalten und stehen im Herbst und Winter vor der Schwierigkeit, nicht mehr gemeinsam musizieren zu können. Dies ist ein katastrophaler Zustand und stellt die Existenz vieler Vereine in Frage. Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz als Dachverband für das Musikleben fordert deshalb alle kommunalen Gebietskörperschaften auf, den Vereinen und Initiativen der Amateurmusik kostenfrei Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, die groß genug sind, damit zumindest die Proben der Chöre, Orchester und Musikgruppen gesichert sind. (mehr …)