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Land RLP stellt erweiterte Maßnahmen vor für Kommunen über Inzidenz 200

Mit einer Änderungsverordnung der aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung trifft Rheinland-Pfalz Regelungen für Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen in Folge den Wert von 200 übersteigt. Dazu gehören u.a.:

  • Einzelhandel: Buchhandlungen, Baumärkte, Blumengeschäfte, Gärtnereien, und Gartenbaumärkte dürfen nur im Rahmen des Einzel-Terminshoppings öffnen. Nach vorheriger Vereinbarung werden Einzeltermine vergeben, bei denen ausschließlich Personen, die demselben Hausstand angehören, gleichzeitig Zutritt gewährt wird. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung.
  • Der Friseurbesuch ist nur mit einem negativen Schnell- oder Selbsttest möglich.
  • Sport im Freien ist nur alleine oder mit Personen des eigenen Hausstandes zulässig.
  • Fahrschulen: Die bestehenden Regelungen werden um eine Testpflicht ergänzt.
  • Musikschulen: Die bestehenden Regelungen werden um eine Testpflicht ergänzt. Gruppenunterricht ist untersagt.
  • Autofahren: Für Fahrten im privaten Kraftfahrzeug mit Personen aus verschiedenen Hausständen gilt für Mitfahrer eine Maskenpflicht.

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Covid: Krankenhäuser sind gut gerüstet

„Die Krankenhäuser sind […] insgesamt gut vorbereitet und ein Großteil der medizinischen Mitarbeiter ist bereits zweifach geimpft – dennoch gilt es dringend, die Infektionsdynamik erheblich zu verlangsamen, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute bei einer Pressekonferenz mit Experten aus dem Krankenhauswesen. Wie die Ministerin betonte, sind in Rheinland-Pfalz die Krankenhäuser trotz der großen Herausforderungen gut gerüstet. Aktuell stehen mehr als 1.600 Intensivbetten zur Verfügung. Zudem könnten innerhalb von 7 Tagen zusätzliche 433 Intensivbetten in den Notbetrieb genommen werden. Die Krankenhäuser in Mainz halten etwa ein Drittel ihrer Betten frei.
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Wechselunterricht in geteilten Klassen nach den Osterferien

„Wir setzen den Wechselunterricht in geteilten Klassen nach den Osterferien fort. Dort, wo die Inzidenz 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen überschreitet, berät das Gesundheitsamt mit den Verantwortlichen vor Ort und der Schulaufsicht, ob weiter Wechselunterricht stattfinden kann oder auf Fernunterricht umgestellt werden muss. Diese Entscheidungen haben wir nach Rücksprache mit unserem Expertenteam am Dienstagnachmittag getroffen“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig heute in Mainz und betonte: „Begleitet wird der Wechselunterricht mit der konsequenten Umsetzung der Hygienekonzepte sowie der Erweiterung unserer Teststrategie: Zwei Mal pro Woche finden Selbsttests für Lehrkräfte und Beschäftigte sowie für Schüler in den Schulen statt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich jederzeit im Rahmen des ‚Testens für Alle‘ in einem Testzentrum des Landes testen zu lassen.“

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Vorschlag: Maskenpflicht oder Abstand in der ganzen Stadt

Seit zwei Wochen hat Mainz eine Maskenpflicht am Rheinufer – nicht jedoch auf den Straßen direkt nebendran, also der Taunus- und Uferstraße. Auch nicht auf der „Rückseite“ des Zollhafens, dafür aber der Vorderseite der Nordmole. Gestern zog die Stadt zusätzlich zur Maskenpflicht die „Notbremse“. Kontaktbeschränkungen, Schließungen und eine Ausgangssperre ab 21 Uhr bilden den Kern der Maßnahmen bis vorläufig zum 11. April. Dennoch gilt auch weiterhin die Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt. Obwohl nun viele Geschäfte bzw. die Gastronomie wieder geschlossen sind und es wesentlich leerer werden dürfte. Auch die Maskenpflicht am Rheinufer bis 22 Uhr sollte doch zumindest der Ausgangssperre angepasst werden auf eben diese 21 Uhr. Und warum gibt es die innerstädtische Maskenpflicht nicht auch in der Neustadt? Gerade in der Boppstraße drängeln sich die Menschen dicht aneinander auf den verengten Bürgersteigen, da die Straße seit Monaten umgebaut wird. (mehr …)

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Eröffnung der kiosken „Kransand“-Bistrobar (Kasteler Ufer) am 1. April

Auch diesen Sommer darf wieder die kioske Bistrobar am Kransand in Mainz-Kastel öffnen – vorerst ohne Veranstaltungen. Ab spätestens Mai steht auch eine lokale Kaffeemanufaktur zur Seite und bietet das schwarze Getränk dort an.
Die Eröffnung findet am 1. April ab 17 Uhr statt. Der Kiosk ist über die Osterfeiertage ab 14 Uhr geöffnet. Die generellen Öffnungszeiten lauten: Montag bis Freitag 17-22 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen 14-22 Uhr. Bei schlechtem Wetter geschlossen. Tagesaktuelle Öffnungszeiten via Google oder Facebook.

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Stadt pflanzt tausende Blumen

Die Sonne strahlt. Der Himmel ist bleu. Zwei holde Maiden stehen inmitten einer goldenen Blumenpracht. Diese Grünanlage erstreckt sich über 500 m entlang der Straße „An der Allee“ quer durch ein größeres Wohnumfeld und wird von den Einheimischen viel frequentiert und angenommen.
Das Grün- und Umweltamt hat auf sechs  Flächen etwa 50.000 Wildblumenzwiebeln gepflanzt. Für heimische Wildbienen und Insekten wurde hiermit bereits ab Februar bis in den Juni hinein eine ergiebige Nektartankstelle durch blütenreiche verschiedene Zwiebelblumen geschaffen. Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Winterlinge erfreuen die Menschleins mit ihren Blüten genauso wie Doldenmilchsterne, Blausterne, Traubenhyazinthen und die turkestanische Tulpe, auch Turkestan-Tulpe genannt, eine Pflanzenart aus der Gattung der Tulpen in der Familie der Liliengewächse. Weitere Pflanzungen in anderen Grünanlagen werden folgen. Das Grün- und Umweltamt ist bestrebt, die Biodiversität in der Stadt auch durch solche Maßnahmen zu fördern und damit einen Beitrag zur Etablierung artenreicher, naturnaher städtischer Flächen zu leisten.

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Die „Piraten“ plädieren für Corona-Warn-App statt luca-App

Die luca App ist in aller Munde und auch die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat beschlossen, sich dem Verbund der Länder zur Beschaffung der nicht quelloffenen luca App (Closed-Source) anzuschließen. Schließlich sind alle interessiert, Restaurants und Kneipen schnellstmöglich wieder zu öffnen. Doch auch die quelloffene Corona-Warn-App (Open-Source) bietet bald ein Feature Eventregistrierung an. Ein Gast kann also mit beiden Apps einchecken.
Die Piratenpartei empfiehlt daher der Landesregierung der Open-Source-Software (Corona App) gegenüber der Closed-Source-Software (luca) den Vorzug geben. Denn mangels quelloffener Software kann die Konzeption der luca App nicht selbst geprüft werden, sondern man muss den Angaben des Herstellers trauen. Eine App mit Closed-Source-Software  wecke Misstrauen.

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Stadt verschärft Corona-Maßnahmen ab Donnerstag

Der Inzidenz-Wert in Mainz liegt heute bei 114. Verantwortlich dafür ist vor allem die britische Mutante, erklärt das Gesundheitsamt. Wie erwartet, zieht die Stadt die Notbremse und verhängt schärfere Einschränkungen in den Bereichen Handel, Gastronomie, Kultur und Sport. Für den öffentlichen Raum gilt eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Treffen sind dabei nur zwischen einem Haushalt plus einer weiteren Person erlaubt. Außengastronomie und Museen müssen wieder schließen, der Handel kehrt zu Click & Collect zurück. Alle Maßnahmen im Überblick:

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MainzZero fordert mutige Bewerbung für Landesgartenschau 2026

Die Vision einer begrünten, menschenfreundlichen Bonifazius-Straße als Teil der „Green City 2030“. Foto: Arlette Schreier © | 3D Visualisierung.

Fit für 2030: Die Vision einer grünen, lebenswerten Stadt – das wünscht sich die Klimainitiative MainzZero: Es ist ein heißer Sommertag im Jahr 2026. Menschen strömen aus dem Mainzer Hauptbahnhof. Die Orientierung fällt leicht. Gegenüber weisen ihnen die ersten begrünten Häuserfassaden und ein einladendes, buntes Straßenbild den Weg zum neugestalteten Rheinufer. Zwei Highlights auf dem Weg dorthin: der belebte und begrünte Bonifaziusplatz und die Promenade auf der fahrrad- und fußgängerfreundlichen, parkähnlichen Kaiserstraße.

Die Mainzer haben mit der Umsetzung ihrer Vision „Green City“ einer begrünten, nachhaltigen und damit menschenfreundlichen Stadt der Zukunft bundesweit Aufsehen erregt. Die Vision war ausschlaggebend dafür, dass sich Mainz bei der Bewerbung im Jahr 2021 gegen die starke Konkurrenz aus Neustadt an der Weinstraße durchgesetzt hat… So könnte es heißen …. mal sehen … Das Geschilderte wäre zumindest die Vision von MainzZero für die Bewerbung der Stadt für die Landesgartenschau (LGS) 2026,die bis zum Ende des Jahres noch läuft.

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Future. Urban. Living – Designstudierende bespielen „Outdoor-Galerie“ Rheinallee

Wie wollen wir wohnen? Im Quartier am Zollhafen, aber auch generell? Wie sieht Nachbarschaft aus, wie und wo lassen wir der Natur ihren Raum? – Unter dem Motto «FUTURE. URBAN. LIVING» haben Erstsemester des Studiengangs Kommunikationsdesign dazu im Wintersemester 2020/21 kreative Ideen entwickelt, die jetzt vorgestellt werden. Das Projekt unter der Leitung der Dozentinnen Prof. Nadja Mayer, Prof. Monika Aichele und Mathilda Mutant wurde in Kooperation mit dem Bau- und Immobilienunternehmen Implenia aus Raunheim realisiert. Implenia hat im Zollhafen zwei große Baustellen, die durch einen 120 m langen Bauzaun von der Rheinallee getrennt liegen und der nun auf einer Länge von rund 50 m von den Studierenden als „öffentliche Galerie“ genutzt werden kann. Dort hängen jetzt die Entwürfe. In dem Kurs hatten sich 42 Studenten mit den Themen „Stadt der Zukunft“, „Wohnen und Arbeiten in Mainz“ und „Leben am Fluss“ beschäftigt und dann gemeinsam gezeichnet und getextet. Daraus sind fast 50 Motive entstanden – lustig, schräg, mit und ohne Mainzbezug –, von denen rund die Hälfte umgesetzt wurde. Implenia stellt nicht nur die Ausstellungsfläche zur Verfügung, sondern produzierte auch die Ausstellungsstücke, die auf 1,50 x 1,50 Meter große LKW-Planen gedruckt wurden. Die „Outdoor-Galerie“ an der Rheinallee – zwischen Kunsthalle und Rheinkontor –  ist vom 31. März bis Ende Mai zu besichtigen. Begleitend dazu wird es ab dem 31. März in einem Video im LUX-Pavillon der Hochschule in der Ludwigsstraße 2 eine digitale Schau der Werke geben.

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05er verabschieden Satzungsanpassungen, neue Wahlkommission + Leitbild

Der 1. FSV Mainz 05 geht auf Basis einer überarbeiteten Satzung und mit einer neuen Wahlkommission in die für die Sommerpause geplante nachzuholende Mitgliederversammlung. Am Sonntag stimmten die bis zu 700 teilnehmenden Vereinsmitglieder in einer virtuellen außerordentlichen Mitgliederversammlung mehrheitlich für die vom Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat eingebrachten Satzungsanträge, welche das Wahlverfahren transparenter gestalten sollen als bisher. (mehr …)

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Mainzer SPD bestimmt Dr. Eckart Lensch zum kommissarischen Vorsitzenden

Nach der Ankündigung des Mainzer SPD-Vorsitzenden Johannes Klomann, sein Amt nach der Wahlkreiskonferenz im April 2021 niederzulegen, hat der Vorstand der Mainzer SPD die Weichen für die Arbeit der kommenden Monate neu gestellt. Das bisherige Vorstandsmitglied Dr. Eckart Lensch wird bis zur turnusmäßigen Neuwahl des Vorstands als kommissarischer Vorsitzender die Partei gegenüber der Öffentlichkeit sowie gegenüber den Mitgliedern vertreten. Alle anderen Vorstandsmitglieder üben ihre Funktionen weiter aus und unterstützen Lensch. Dies hat der Mainzer SPD-Vorstand in einer Sitzung am 25. März 2021 einstimmig beschlossen. (mehr …)