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Kurzarbeit & Co. auch bei Mainz05: 10 Mio. Euro Einsparpotenzial


Der 1. FSV Mainz 05 hat angesichts des ungewissen Fortgangs der aktuellen Saison und zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen seine wirtschaftliche Planung komplett überarbeitet und ein Einsparpotenzial von ca. 10 Millionen Euro identifiziert. Um dieses erreichen zu können, stoppt der Verein alle nicht nötigen oder verpflichtenden Ausgaben und nutzt Einsparpotenziale in den noch offenen Budgets. Spieler, Trainer, sportliche und kaufmännische Führungsebenen verzichten zudem auf die Auszahlung eines Gehaltsanteils in den Monaten April bis Juni, ehrenamtliche Aufsichtsratsmitglieder auf ihre Aufwandsentschädigungen. Etwa drei Viertel der Festangestellten in allen Bereichen gehen ab April in Kurzarbeit.
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Größerer Polizeieinsatz endet mit Kollateralschäden – sensor Kolumnist unter Schock

Eine Schreierei im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Oberstadt hat am späten Montagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Mehrere Wohnungen wurden offenbar ergebnislos gestürmt, die Mieter stehen teils unter Schock, unter ihnen auch sensor-Kolumnist Dr. Treznok. Zum Geschehen:

Gegen 17:15 Uhr ging bei der Führungszentrale des Polizeipräsidiums ein Anruf ein, wonach eine männliche Person im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Langenbeckstraße damit droht andere Menschen umzubringen. Der Mann, der von Zeugen nur gehört, aber nicht gesehen wird, habe laut herum geschrien, dass er jemanden erschießen will. Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintreffen, ergeben sich Hinweise darauf, dass der Drohende Zugriff auf eine Waffe haben könnte. Um Gefahren auszuschließen, wurde der Bereich des Einkaufskomplexes der Langenbeckstraße, in Höhe der Mund- und Zahnklinik, bis zum Bereich Römerlager abgesperrt. Das Mehrfamilienhaus wird in der Folge von einem Spezialeinsatzkommando betreten. Nachdem sich Hinweise auf eine bestimmte Wohnung ergeben, in der sich der drohende Mann aufhalten soll, wird diese von den Spezialkräften betreten. Hierbei können jedoch weder Personen angetroffen, noch Waffen aufgefunden werden.
Nun kommt jedoch hinzu, dass offenbar auch weitere Wohnungen gestürmt wurden. Denn auch sensor-Kolumnist Dr. Treznok wohnt im besagten Haus. Wie er berichtet, gab es gegen 20 Uhr es einen fürchterlichen Schlag, seine „Wohnungstür flog auf und eine gefühlte Hundertschaft schwer bewaffneter Polizisten in Kampfmontur stürmte meine Wohnung. Ohne einen Kommentar zogen sie mich aus dem Bett, warfen mich auf den Boden, fesselten meine Hände hinter dem Rücken und misshandelten mich mit Fußtritten. (mehr …)

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Dreyer stellt Lockerungen frühestens zum 19. April in Aussicht

Die Ausbreitung zu bremsen und alles für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu tun, ist und bleibt vorrangiges Ziel der Landesregierung. Auch die Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen bleibt vordringliche Aufgabe. Auf der heutigen Sitzung des Ministerrates nahm der stellvertretende Direktor des Instituts für Virologie der Unimedizin, Prof. Dr. Bodo Plachter, teil.
Nach dem Ministerrat informieren Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Prof. Dr. Plachter über die aktuelle Situation zur Corona-Bekämpfung: „Es gibt noch keine Lockerungen. Wir brauchen mindestens die Geduld bis nächste Woche. Dann werden  wir auf Bundesebene schauen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. In Rheinland-Pfalz könnte es frühestens der 19. April sein“, sagt Malu Dreyer.
Und Bodo Plachter ergänzt: „Aktuell haben wir 2.700 bestätigte SARS-Fälle in RLP, bei 5.000 Tests täglich und 20 Todesfällen, bei überwiegend Senioren mit Vor- bzw. Nebenerkrankungen. Die Wachstumsraten scheinen sich zu verlangsamen.“ Zur Gesamtzahl der Tests bei einer Bevölkerung von etwa 4 Mio. Menschen in RLP konnte die Landesregierung keine Aussage treffen. Plachter wies jedoch nochmals darauf hin, dass die Entwicklung mindestens bis Mitte April abgewartet werden müsse, um tatsächlich von einem verlässlichen Trend bei der Abnahme der Krankheitszahlen sprechen zu können: „ Es ist wichtig, dass die Maßnahmen weiterhin konsequent umgesetzt werden“. Die Landesregierung blicke auch nach vorne und arbeite an einer Strategie, wie das öffentliche Leben wiederaufgenommen werden könne. (mehr …)

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Osteopathie: Ein Griff – schon gesund

Therapeutin Beate Kolb untersucht den Bewegungsapparat einer Patientin.

Physiotherapeuten und Osteopathen gelten als „systemrelevant“ und gehören  zum Kern der Gesundheitsversorgung wie auch Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken. Doch viele Kunden wissen das nicht und kommen nicht mehr. Auch hier die Forderung: „Wir brauchen jede Hilfe – und zwar sofort“

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Das neue sensor Magazin ist draußen (April Ausgabe)

Hallo liebe Leute, wir sind wieder da. Und zwar mit sage und schreibe: Ausgabe 100! Damit habt ihr wohl nicht mit gerechnet, oder? Und das auch noch zu Beginn der Sommerzeit – und zu Corona… ein harter Ritt war das dieses Mal.
Und jetzt fragt ihr euch vielleicht, wo ihr den neuen sensor überhaupt finden könnt? Zuallererst geht da ein Dank an die Sparkasse und Volksbank Mainz – hier findet ihr uns in allen Filialen und SB-Centern. Und ein paar Sachen haben ja noch geöffnet: Kioske, Lebensmitteleinzelhändler (Supermärkte, Bäckereien, Metzgereien), Tierbedarfshändler, Lieferläden, Getränkemärkte, Apotheken, vereinzelt Arztpraxen, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker, teilweise Drogerien und Poststellen, manch ein Zeitungsverkauf, Waschsalons und Reinigungen, sowie nach Möglichkeit Auto- und Fahrradwerkstätten. Hier liegt er fast überall aus.
Wer noch Ideen hat, geeignete frequentierte Orte kennt, oder selbst auslegen möchte, schreibe uns gerne an hallo@sensor-magazin.de oder Facebook & Instagram.  Ansonsten steht die Ausgabe in Kürze auch wieder online bei uns auf der Seite. Viel Spaß damit – aber erwartet nicht zu viele Corona-Themen. Man muss sich ja auch mal mit etwas anderem beschäftigen.

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Corona Mainz: Toilettenpapier-Ersatz könnte Entwässerungsgebühren erhöhen

Nudeln und Mehl und Toilettenpapier. Die Top-Artikel der Saison! Der Hygieneartikel ist vielerorts bereits so knapp geworden sein, dass viele Menschen gezwungen sein sollen, auf Alternativen zurückzugreifen. Mit negativen Folgen für Kanalisationen und Kläranlagen. Gilt das auch für Mainz?
„Ja und nein“, sagt Jeanette Wetterling. „Ja, weil es dieses Problem tatsächlich gibt. Nein, weil es kein aktuelles ist, also keine direkte Folge von Corona.“ Heißt: Seit Längerem bereits landen Dinge in der Toilette, die dort nicht hingehören, weil sie sich im Abwasser nur schwer oder sogar gar nicht auflösen. (mehr …)

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Privatinitiative sucht Spender für Kulturszene

Mit einer privat initiierten Spendeninitiative „Kultur-Akut-Mainz“ will der Mainzer Rechtsanwalt Kai Hußmann finanziell in Not geratenen Kulturschaffenden oder durch die Corona-Krise gefährdeten Kulturprojekten schnell und unbürokratisch helfen. „Viele Künstler fürchten um ihre Existenz. Durch die Corona-Epidemie sind ihre Auftritte, Ausstellungen, Lesungen oder Projekte für voraussichtlich noch viele Wochen oder gar Monate abgesagt“, so Kai Hußmann, „da ist möglichst sofortige, unbürokratische Hilfe dringend erforderlich“. Zwar habe der Staat Hilfen zugesagt, zum Teil als Darlehen oder als Zuschüsse, allerdings bleibe noch unklar, ob und vor allem wie schnell diese Hilfe für selbstständige Kulturschaffende zur Verfügung stehen wird und ob tatsächlich die vielfältigen Formen künstlerischer Betätigung und Projekte davon erfasst werden können. (mehr …)

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Landtag beschließt Rekord-Nachtragshaushalt von 3,3 Milliarden Euro

Der rheinland-pfälzische Landtag hat in einer Sondersitzung am 27. März einstimmig einen Nachtragshaushalt in Höhe von insgesamt 3,3 Milliarden Euro zur Bewältigung der Auswirkungen der Coronakrise im Rahmen eines beschleunigten parlamentarischen Verfahrens beschlossen. „Erstmalig in der Geschichte des Landtags konnte ein solcher Nachtragshaushalt in einer solchen Geschwindigkeit und Höhe beschlossen werden“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering. (mehr …)

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IHK-Blitzumfrage: 87 Prozent der Firmen in Rheinhessen spüren Krise

In Rheinhessen spürt der weit überwiegende Teil der Unternehmen wirtschaftliche Nachteile durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Nach den Ergebnissen einer bundesweiten Blitzumfrage der deutschen Industrie- und Handelskammern spricht die IHK für Rheinhessen davon, dass 87 Prozent der Firmen negative Auswirkungen der Krise auf ihr Geschäft hinnehmen müssen. IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz: „Angesichts der hohen Zahl angeordneter Geschäftsschließungen setzen gerade kleine und mittlere Unternehmen bisweilen schon verzweifelt auf sofortige Hilfe der Politik.“ (mehr …)

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Umsatzeinbrüche bei Parkhäusern: Schließungen & Kurzarbeit

Auch die PMG Parken in Mainz GmbH spürt die Auswirkungen der Corona-Krise mit Nachdruck: „Wir haben seit etwa zwei Wochen massive Umsatz-Rückgänge in all unseren Parkhäusern“, erklärt Nils Teske, Geschäftsführer der PMG. Das öffentliche Leben ist mehr oder weniger zum Stillstand gekommen. Pendler, Berufstätige, Touristen, Menschen, die normalerweise zum Einkaufen in die Stadt fahren und die Parkhäuser der PMG nutzen: Sie alle bleiben derzeit zuhause. Entsprechend werden auch die Parkhäuser nicht mehr angefahren, was bei einigen Parkhäusern teilweise Einbußen von über 90% nach sich zieht. Um die dramatischen Umsatzeinbrüche zumindest abzufedern, setzt die PMG verschiedene Maßnahmen um. So werden einige Parkhäuser komplett oder zumindest teilweise gesperrt. (mehr …)

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Dieselfahrverbot Mainz um 3 Monate verschoben

In einer Videokonferenz zwischen Verkehrsdezernentin Katrin Eder und dem Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, wurden in der aktuellen Situation der Corona-Krise folgendes vereinbart: Die Stadt Mainz und die Deutsche Umwelthilfe verfolgen gemeinsam das Ziel, den europäischen Grenzwert für Stickoxide einzuhalten. Die Stadt Mainz wird den Luftreinhalteplan mit der Erweiterung auf die Rheinachse wie geplant fertigstellen, um den Anwohnern sowie allen Menschen, die sich dort aufhalten, eine gesunde Lebensumgebung zu gewährleisten. Aufgrund der Corona-Herausforderung, die für einen Einbruch der  Verkehrsbewegungen und damit temporär für eine Verbesserung der Luftwerte sorgt, verständigten sich die Stadt Mainz und die Deutsche Umwelthilfe darauf, die Umsetzung des Dieselfahrverbots vom 1. Juli 2020 um drei Monate auf den 1. Oktober 2020 zu verschieben. Die Einführung von Tempo 30 wird von der Stadt Mainz wie angekündigt ab dem 1. Juli 2020 umgesetzt.